Patronatsfest St. Regenfledis am 8. Oktober 2006
Patronin St. Regenfledis, gestorben am 8. Oktober 805
Franzosen und Hönnepeler feierten gemeinsam das Regenfledis-Patronatsfest am 8. Oktober 2006
Auf sehr viel Zuspruch stößt das neue Schild in Hönnepel, das auf Initiative von 5 Hönnepelern im April 2015 angebracht wurde. Es erinnert an die Wurzeln von Hönnepel in Denain (Nordfrankreich). Schon im 9. Jahrhundert hat die dortige Benediktiner-Abtei unter dem Patronat der hl. Regenfledis in Hönnepel ein Tochterkloster gegründet. Zum 1.200 Todestag der hl. Regenfledis (gest. 8. Oktober 805) wurde 2005 in Denain ein großes Fest gefeiert, an dem auch eine große Delegation aus Hönnepel teilnahm. 2006 erfolgte der Gegenbesuch mit einem großen Fest in Hönnepel, an das die gepflanzte Blutbuch (mit Erde aus Denain) und der große Gedenkstein in dem angelegten Rondell erinnern. Schön, dass jetzt genau 10 Jahre nach dem Fest in Frankreich das neue Schild an die Freundschaft von Hönnepel mit Denain erinnert.

Es wurde 2023 durch die Tafel mit der Friedenstraube aus St. Regenfledis ergänzt, um die Solidarität zur Ukraine zu symbolisieren!
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Die Geschichte von Hönnepel und der PfarrgemeindeSt. Regenfledis
Der Name Hönnepel ist, wie ein Geschichtsforscher herausfand,
nach den beiden Wörtern „Hoen“ und „Pol“ benannt.
Da Hoen wohl Wiese und Pol eine Erhebung bedeuten mag,
muss man annehmen, dass Hönnepel auf einer grünen höheren Rheininsel lag.
Die Geschichte des Dorfes, es war zwar immer recht klein,
reicht dennoch bis nach Nordfrankreich hinein.
Hier lebten im 8. Jahrhundert, das ist bekannt,
die heilige Regina mit ihrem Mann, dem Grafen von Osterbant.
Aus Liebe zu ihrer Tochter Regenfledis bauten diese zwei
dann in Denain eine Benediktiner-Abtei.
Von Frankreich aus, so wird uns verkündet,
wurde in Hönnepel schon im 9. Jahrhundert ein Tochterkloster gegründet.
Um die Christen vor den Heiden jenseits des Rheines zu schützen,
dazu sollte wahrscheinlich das Kloster als Missionsstation nützen.
Im Jahre 1223 verließen die Nonnen Hönnepel aus irgendwelchen Gründen,
um in Horst bei Deventer eine neue Heimat zu finden.
Da in Hönnepel beteten keine Nonnen mehr,
richtete die Gemeinde die Klosterkapelle für ihre Zwecke her.
Die Hönnepeler wollten nicht mehr nach Niedermörmter zur Kirche gehen,
Sie sprachen: „Hierfür eignet sich auch unsere Kapelle sehr schön.“
Für Hönnepel forderten sie einen eigenen Pastor;
das hatten auch die Burgherren von Haus Hönnepel vor.
Diese Ritter von Hönnepel machten mit großem Geschick
im Dorfe damals die Politik.
Sie setzten sich, das fanden sie fein,
sehr für die Kirche in Hönnepel ein.
Am 2. Sept. 1382, so wird in Hönnepels Schulchronik aufgeführt,
wurde die Kirche von Weihbischof Everhard von Westerheim konsekriert.
Den Wunsch nach einem eigenen Pastor,
den trugen diese Herren dem Erzbischof von Köln dann vor.
Dieser erlaubte immerhin sodann,
dass ab 1390 in Hönnepel ein eigner Rektor wirken kann.
Der durfte hier taufen, Kranke versehen, Beerdigungen abhalten
und in der Kapelle auch Gottesdienste gestalten.
Aber Hönnepel war, was hier gar nicht gefällt,
weiter dem Pastor von Niedermörmter unterstellt.
Völlig selbständig zu sein, das war ihr Ziel,
um das zu erreichen, unternahm man sehr viel.
Zur Erfüllung dieses Wunsches, wie man in der Chronik findet,
hat man 1390 die Bruderschaft Unserer lieben Frau gegründet.
Diese Bruderschaft hat – es hat der Kirche damals sehr genützt –
den Klerus damals finanziell sehr unterstützt.
So gab jeder, der in die Bruderschaft eintrat, fürs Erste
für Hönnepels Kirche einen Scheffel Gerste.
Wurde für die Bruderschaft eine Messe gelesen, dann jeder genau wusste,
was er dafür bezahlen musste.
In die Bestimmungen fügte man ein,
für jede Messe bekommt der Priester einen Quart Wein,
während man für den Küster verfügte,
dass für diesen ein halber Quart Wein genügte.
Der Wunsch nach Selbständigkeit wurde dann immer energischer vorgebracht
und endlich hat es dann Ritter Elbert im Jahre 1438 geschafft;
denn am 5. Dezember willigte der Erzbischof ein:
„Hönnepel soll jetzt selbständige Pfarrgemeinde sein!“
Mit der Festlegung der Gemeindegrenzen hat man sich sehr beeilt
und die Einnahmen der beiden Pfarreien nach folgendem Schlüssel geteilt:
Circa 100 Malter Getreide, das lohnte sich schon,
bekam der Pastor von Niedermörmter als Lohn,
während der Pastor von Hönnepel genau wusste,
dass er sich mit der Hälfte begnügen musste.
So war damals Niedermörmters Pastor doch noch zufrieden,
obwohl er nicht mehr über Hönnepel konnte verfügen.
Damit die Pfarrei Hönnepel selbständig konnte leben,
haben die Herren von Hönnepel und die Bruderschaft manchen Taler abgegeben.
Die Spenden waren so reichlich gar,
dass man später außer dem Pastor noch bezahlte einen Vikar.
Für einen dieser Vikare hat, wie der Chronist beteuert,
die Bruderschaft eine Rente von 12 Rheinischen Gulden beigesteuert.
Und die Priester mussten, das ist vertraglich festgelegt gewesen,
für das Seelenheil der Burgherren wöchentlich drei Messen lesen.
Die Kirche ging auf diesen Handel mit den Politikern ein,
denn auf diese Weise kam so mancher Taler herein.
Auch für die Erweiterung der Kirche, sie wurde 1442 fertiggestellt,
gaben die Hönnepeler damals sehr viel Geld;
denn der Bau des neuen Seitenschiffs war sehr teuer
und wurde finanziert ohne Kirchensteuer.
440 Jahre später (1880 – ’86) wurde die Kirche ganz restauriert
und dabei im damals typischen Stil neu gotifiziert.Hochaltar
Den alten Stil der romanischen Zeit, in dem die Kapelle geboren,
den hat die Kirche bei diesem Umbau gänzlich verloren.
Wichtig für die Kirche ist auch das jetzige Jahr (1988),
denn da erhielt das Gotteshaus einen neuen Altar.
Zusammen mit Ambo wurd‘ er im Jubiläumsjahr geweiht,
darüber sind wir sehr erfreut.
Die Kirche hat, wenn man es genau überlegt,
unser Dorf bis heute entscheidend geprägt.
Gott, der Herr, er lasse es walten,
dass sie uns noch lange bleibt erhalten.
(Norbert van de Sand, 1988 zum 550. Pfarrjubiläum)
Quellen: H.P. Hilger: Die Denkmäler des Rheinlandes, 1954; R. Scholten: Die Geschichte von Hönnepel und Niedermörmter; in: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein, 1891
G. Hövelmann: Westfränkischer Klosterbesitz am unteren Niederrhein; in. Gaesdoncker Blätter, 1963
W. Völling (Schulleiter in Hönnepel 1956-1968): Aus der Geschichte von Hönnepel, 1966
1200. Todestag der hl. Regenfledis
„Ob es das wohl bringt?“
Rückblick zur Regenfledis-Festwoche 2.- 9. Oktober 2005 – persönliche Eindrücke
In der Festwoche wurde die geschmückte Regenfledis-Figur auf die Kanzel gestellt:

Stellen Sie sich vor: Sie sind alleine unterwegs, hängen ihren Gedanken nach, kommen in einem kleinen Dorf an einer alten Kirche vorbei, eine rot-weiße Fahne hängt am Turm, eine zweite ziert die am Mauerwerk von Früchten umrankte Skulptur einer Heiligen, das Portal ist weit geöffnet. Sie steigen vom Rad, betreten den Raum und sind auf einmal von einer mystischen Atmosphäre umfangen. Sie spüren: hier ist eine andere Wirklichkeit, hier wartet jemand auf mich, hier wohnt das Geheimnis Gottes.
Genau das haben Besucher in der Regenfledis-Festwoche in Hönnepel an einem der sonnigen Nachmittage zwischen dem 3. und 9. Oktober erfahren. Sie durchschritten offene Türen, das Licht der schon tiefer stehenden Sonne durchbrach die wunderschönen Fenster in der Südwand der Kirche, St. Regenfledis stand mit Äbtissinenstab angestrahlt und von Lilien umgeben auf der Kanzel, geistliche Gesänge, scheinbar aus dem Nichts kommend, erfüllten den Raum und rührten die Seele an, zwei dünne Kerzen brannten in einer tönernen mit Sand gefüllten Schale vor dem leergeräumten Altar, dahinter ein Gefäß am Boden, aus dem Weihrauch emporstieg und den Raum in eine zart-herbe Süße tauchte, Blumen und Früchte, die an geeigneter Stelle Farbe und Leben versprühten.
Es sind solche intimen Momente, die mehr Gewicht haben als das sonst übliche Rechnen: Werden genügend Leute kommen? Was bringt die Woche für die Gemeinde? Was wird von all dem bleiben?
Von all dem…
Jeder Tag der Festwoche stand unter einem Wort aus dem Hirtenpsalm 23. Jeder Tag hatte einen gottesdienstlichen Akzent: ein meditativ gestaltetes Rosenkranzgebet, eine Eucharistiefeier, eine Marienvesper, eine Anbetungsstunde, ein Taizé-Gebet. Jeder Gottesdienst hatte Gestaltungselemente, die eine besondere Atmosphäre schufen: am Fest des hl. Franziskus eine Station am Taufbecken, wo ein Wort von Bischof Franz Kamphaus nachdenklich stimmte – „Wer in Gott eintaucht, der taucht bei den Armen wieder auf“; brennende Kerzen in den Händen bei spärlicher Beleuchtung in den Bänken; Weihrauchkörner, die jeder in seinen Gebetsanliegen auf eine glühende Kohle legen konnte; Psalmensingen im Chorgestühl; Taizé-Gesänge, von Keyboard, Gitarre und Flöte begleitet; ein Kinder-Streichquarett und und und.
Höhepunkt war die Festmesse am Samstag zum 1200. Todestag der hl. Regenfledis. Einige Elemente der Feier:
Stiller Einzug mit dem Evangeliar; ein Grußwort der Äbtissin Sr. Clementia Killewald aus der Benediktinerinnenabtei Eibingen; neue vom Kirchenchor einstudierte Gesänge; eine Lichtfeier mit der von einem Hönnepeler selbst gestalteten Jubiläumskerze; eine besonders symbolträchtige Gabenprozession und schließlich der feierliche Segen mit der Regenfledis-Reliquie, die uns die Pfarrgemeinde in Denain in Frankreich am Sonntag zuvor überlassen hatte. Nach der Messfeier wurden mit Äpfeln gefüllte Körbe nach draußen getragen und die Früchte an die Gottesdienstbesucher verteilt.
Eine Vesper am Sonntag, die von einem niederländischen Chor aus Huissen bei Arnheim mitgestaltet wurde, bildete den Abschluß der Festwoche.
„Ob es das wohl bringt?“ fragte eine Vierjährige (!), als wir an einem Nachmittag die Kinder eingeladen hatten, der hl. Regenfledis als der Fürsprecherin der Gemeinde ihre Bitten anzuvertrauen. Ob es eine Festwoche „bringt“, – auch das mag sich jemand fragen. Meine Antwort lautet: denen, die mitgefeiert haben, war die Woche ein Gewinn. Größer, als sich in Worten sagen lässt.
Weiter hoffen – Ende offen.
Bartholomäus Kalscheur, Pfarrer
Gestiftetes Regenfledis-Messgewand wurde am 2. Oktober in Denain gesegnet und übergeben:


Ein weißes Messgewand
Weiß ist die Grundfarbe des Regenfledisgewandes. Sie steht für die Auferstehung, an die Regenfledis glaubte. Jesus ist von den Toten auferstanden. Im Licht dieser frohen Botschaft verliert der Tod seinen Schrecken, lässt sich das Kreuz tragen, das hat Regenfledis verstanden. So leben auch wir in der sicheren Hoffnung, dass wir schon jetzt in der österlichen Freude leben und uns einmal mit allen Heiligen beim guten Hirten Jesus Christus zusammenfinden werden.
Ein brauner Stab
„Ein Teil der Körner fiel auf guten Boden und brachte Frucht“ Mk 4,8
Der gute Hönnepeler Boden! Hier liegt der Grund dafür, dass die Mutter von Regenfledis ein Gut in Hönnepel errichten ließ, auf dem erste Christen säten und ernteten. Der braune Stab steht für den guten Anfang, die Fruchtbarkeit, die Bereitschaft, die Saat des Glaubens aufzunehmen, sich Zeit zu lassen, dass diese Saat wachsen und reifen kann.
Wie viele Menschen vor uns bis heute haben von dieser Hönnepeler Erde gelebt? Die Saat des Glaubens, sie ist bei Regenfledis auf fruchtbaren Boden gefallen und aufgegangen. Die Frucht ihres Lebens zeigte sich in der liebevollen Zuneigung zu den Menschen.
Ein goldener Hirtenstab – ein altes Kreuz
Zuerst steht der Hirtenstab für Jesus Christus, den guten Hirten, der sein Leben für seine Schafe hingibt (Joh 10,11). Dann steht er für die Sorge der Äbtissin Regenfledis. Sie führte 25 Jahre lang ein Kloster und sorgte sich um Kranke und Arme. Leitung und Führung waren ihre Aufgabe. Um im Bild zu bleiben, suchte sie das verlorene Schaf und brachte es auf ihren Armen nach Hause zurück. Das ist keine leichte Aufgabe. Bei Jesus ging sie bis ans Kreuz. Deshalb ist auf der Rückseite des Messgewandes ein altes Kreuz aufgenäht. Hirtensorge geht aufs Kreuz! Und weil Jesus die Kreuze aller Menschen trägt, konnte Regenfledis ihren Dienst tun. Sie wusste sich gehalten und getragen von Jesus Christus, der auch für sie ans Kreuz gegangen ist. Das Kreuz Jesu im Rücken stärkt auch uns in unserem Leben und gibt uns Rückhalt.
Die Streifen
Wenn man genau hinschaut, dann findet man die Farben der Streifen auf dem Gewand in dem Kreuzesstab auf der Rückseite wieder. Sie sind in zwei Rottönen und einem Orange gehalten – warme Farben. Sie verweisen auf die Barmherzigkeit, wie sie Jesus vom Kreuz her erbittet. Barmherzigkeit bedeutet ursprünglich soviel wie Mutterschoß und vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit, Sicherheit und Schutz. Das haben Menschen bei Regenfledis erlebt. Weil sie barmherzig war, erinnern wir uns bis heute an sie. Wie der barmherzige Samariter im Evangelium ist sie eben nicht an der Not der Menschen vorbeigegangen, sondern hat tatkräftig geholfen und ihnen gezeigt: so ist Gott!
Die Lilie
Auf liebevolle Zuneigung kommt es an und sie macht das Leben edel. Die Lilie unten am Hirtenstab des Gewandes weist darauf hin und steht nicht zuerst für Reinheit und Unversehrtheit, sondern für ihr Leben, das weit mehr wert war, als es Worte zu sagen vermögen. („Selbst Salomo in all seiner Pracht und Kleidung war nicht so schön gekleidet wie sie“, sagt Jesus über die Lilie! Mt 6,29)
Text: Burkhard Brücker
Die Wurzeln von Hönnepel liegen in Frankreich
Franzosen und Hönnepeler feierten 2006 gemeinsam das Regenfledis-Patronatsfest
Das Patronatsfest und die Feiern zum 1200. Todestage der Hl. Regenfledis fanden am 7. und 8. Oktober 2006 in Hönnepel ihren Abschluss. Die über 30 Gäste aus Denain in Frankreich, der ehemaligen Wirkungsstätte der Heiligen, waren begeistert von den Feierlichkeiten zu Ehren der HL. Regenfledis, das in prächtiger Stimmung gemeinsam mit den französischen Gästen gefeiert wurde.
Eine Delegation aus Denain kam schon am Samstag unter Leitung des Abbé Jean-Marie Telle als Vorboten in Hönnepel an; ihnen folgten am Sonntag rund 30 weitere französische Gäste, darunter auch die stellvertretende Bürgermeisterin aus Denain Frau Solange Lemoin-Daumerie.


Nachdem am Samstagabend ein Taizé –Gottesdienst in der Kirche der Hl. Regenfledis in Hönnepel unter großer Beteiligung der Bevölkerung aus Hönnepel und Umgebung, stattgefunden hatte, wurde am Sonntagmorgen das Festochamt mit allen Gästen aus Frankreich, dem stellv. Bürgermeister aus Kalkar, Karl-Ludwig van Dornick mit Gattin und den Gemeindemitgliedern aus Hönnepel gefeiert. Hier sprach Pfarrer Barthel Kalscheur von einer Brücke, die die beiden Gemeinden Denain und Hönnepel im festen Glauben an die gemeinsame Patronin St. Regenfledis verbindet. „Das gemeinsame Gebet und die Sorge für die Armen haben Regenfledis und ihre Mitschwestern im benediktinischen Geist verbunden. Das Tochterkloster, das von Denain aus in Hönnepel im 9. Jahrhundert gegründet wurde, wurde ein Brückenkopf für die Ausbreitung des Glaubens über den Rhein hinaus, der natürlichen Grenze des fränkischen Reiches im Osten“, betonte der Pfarrer in seiner Predigt.
Nach dem Gottesdienst folgte als weiterer Höhepunkt das gemeinsame Pflanzen einer Blutbuche. Ortsvertreter Norbert van de Sand betonte in seiner Festansprache, dass das Dorf Hönnepel ohne St. Regenfledis und ohne ihre Mitschwestern nicht in der heutigen Form existieren würde. „Die Wurzeln unserer Pfarrgemeinde liegen in Denain.“ Er wertete es als schönes Zeichen der gemeinsamen Verbundenheit, dass die Franzosen Muttererde vom Klostergrund aus Denain mitgebracht hatten, die beim Pflanzen der Buche mit dem Mutterboden aus Hönnepel vermischt wurde, damit der Baum auf dem neu gestalteten Platz im Schatten der Regenfledis-Kirche gedeihen kann. Die Planung des Platzes erfolgte zusammen mit Bürgern aus Hönnepel und der Stadt Kalkar, die auch sehr unbürokratisch für eine schnelle Umsetzung der Pläne gesorgt hatte.
Pfarrer Barthel Kalscheuer und Dechant Jeain-Marie Telle aus Denain enthüllten gemeinsam einen Gedenkstein, der von dem aus Hönnepel stammenden Bildhauer Christoph Wilmsen gestaltet worden war und der zusammen mit zwei Sitzsteinen den neuen Regenfledis-Platz sehr stilvoll ergänzt. Karl-Ludwig van Dornick überbrachte hier die Grüße der Stadt Kalkar, wobei der Gruß vor allem den Gästen aus der Stadt Denain im Frankreich galt.
Das Tambourcorps Hönnepel spielte nach dem Fahnenschwenken der Schützen die Gäste aus Frankreich und die vielen Hönnepeler Festteilnehmer mit klingendem Spiel zum Gemeindezentrum.
Beim gemeinsamen Grillfest wurden zwischen Hönnepelern und Franzosen viele neue Kontakte geknüpft, wobei die sprachlichen Hürden durch gemeinsame Gesänge in sehr fröhlicher Runde schnell übersprungen wurden. Als Abschluss wurde den Gästen aus Frankreich in einer
Kirchenführung das ehrwürdige Gotteshaus mit seinem wertvollen Inventar durch Burkhard Brücker anschaulich erklärt; er war auch der Initiator der Kontakte zwischen Denain und Hönnepel.
Bei der sehr herzlichen Verabschiedung wurden gemeinsam die französische und die deutsche Flagge geschwungen als Zeichen für die jetzt gelebte innige Verbindung zwischen zwei Völkern, die im Laufe der 1200-jährigen Geschichte seit der Klostergründung oftmals durch Kriege und Feindschaft getrübt war.
Fahrt nach Denain am 2. Oktober 2005: Neue Freunde kennen gelernt
Franzosen, Belgier und Hönnepeler feierten gemeinsam die „europäische Heilige“ Regenfledis
„Wir hätten nie gedacht, dass einmal Deutsche in unserer Kirche beten würden.“ Dieser Satz eines alten Franzosen aus Denain, der noch beide Weltkriege und den Hass zwischen den „Erbfeinden“ Deutschland und Frankreich erlebt hat, hinterließ einen tiefen Eindruck bei den Besuchern aus Hönnepel. Am 2. Oktober hatten sie sich in aller Frühe in die nordfranzösische Stadt aufgemacht, um den 1200. Sterbetag ihrer Pfarrpatronin zu feiern. Eine Heilige, die nur an vier Orten verehrt wird: in Denain (Nordfrankreich an der belgischen Grenze), wo Regenfledis Vorsteherin eines Benediktinerinnen-Klosters war, in zwei belgischen Dörfern in der Nähe von Denain – und im niederrheinischen Hönnepel, wo im 9. Jahrhundert zur Missionierung der Sachsen und Friesen ein Tochterkloster der Abtei von Regenfledis gegründet worden war.
Der Sterbetag ihrer gemeinsamen Pfarrpatronin führte nun also Franzosen, Belgier und Deutsche zusammen. 26 Frauen und Männer aus Hönnepel, darunter viele Mitglieder der Schützenbruderschaft in ihren Uniformen, fuhren um 5 Uhr früh mit ihrem Pfarrer Barthel Kalscheur nach Denain – mit durchaus gemischten Gefühlen, denn es war der erste Kontakt zu den anderen Regenfledis-Gemeinden. Nur Burkhard Brücker aus Hönnepel, Gemeindemitglied und Organisator der Fahrt, hatte schon vor 18 Jahren aus Anlass der Weihe eines neuen Altares in Hönnepel Kontakt mit den Franzosen aufgenommen. Sein Wunsch, Reliquien der Heiligen Regenfledis für den Altar zu erhalten, konnte damals jedoch nicht erfüllt werden.
In Denain wurden die Hönnepeler mit einem begeisterten Applaus begrüßt, als sie die festlich geschmückte Kirche betraten und ihre Plätze einnahmen. „Spätestens in diesem Moment war das Eis gebrochen“, berichtet Burkhard Brücker. Alle seien angerührt gewesen von der gemeinsamen Messfeier, die in Deutsch und Französisch gehalten wurde. Am Altar standen neben einem Vertreter des Bischofs von Valenciennes der Dechant von Denain, die Geistlichen aus Belgien und der Pfarrer von Hönnepel. Gemeinsam gedachten sie der „wahrhaft europäischen Heiligen“ aus dem 9. Jahrhundert, die wegen ihrer Liebe und Sorge für Arme und Kranke bis heute verehrt wird. Die Franzosen und Belgier sangen ihre Lieder zu Ehren der„Sainte Remfroye“, wie die Heilige auf Französisch heißt, und die Hönnepeler die Hymne „Regenfledis, Königstocher“. Am Schluss der Messe überreichten die Franzosen den drei Gastgemeinden ein ganz besonders Geschenk: alle bekamen jeweils eine Reliquie der Heiligen Regenfledis in einem Glasgefäß.
Nach dem festlichen Auszug aus der Kirche wurde vor der Kirche zu Ehren der Heiligen ein neu gestalteter Brunnen eingeweiht, dann ging es in einem festlichen Umzug mit Trachtengruppen und Kapellen durch die Stadt zum Rathaus. Es folgten ein Sektempfang des Bürgermeisters und ein großes Büffet im Gemeindehaus, zu dem die Niederrheiner den Kuchen beigesteuert hatten. Dolmetscher sorgten dafür, dass die Kommunikation klappte. Erste persönliche Kontakte wurden geknüpft – zum Beispiel zwischen den Hönnepeler Schützen und einem Gast aus Belgien, der lange in Köln gewohnt hatte und sich auf Kölsch mit den Deutschen unterhalten konnte.
Am Grabaltar der Heiligen wurden die Gäste dann am Abend verabschiedet. Dort segnete Pfarrer Kalscheur auch ein neues Messgewand, das ein Gemeindemitglied aus Anlass des 1.200 Todestages von Regenfledis der Gemeinde in Hönnepel geschenkt hatte. Auf der Rückfahrt sei die Stimmung im Bus fantastisch gewesen, berichtet Burkhard Brücker: „Wir haben viereinhalb Stunden lang gesungen und gefeiert.“ Zum Abschluss der Fahrt wurde kurz vor Mitternacht unter dem Läuten der alten Klosterglocke, die bis heute im Turm der Hönnepeler Kirche hängt, die Reliquie der Heiligen in die kleine Dorfkirche getragen.
„Ein einmaliges und schönes Ereignis“ sei diese Fahrt gewesen, berichtete ein Teilnehmer am nächsten Tag im Gästebuch des Internet-Auftritts der Gemeinde. „Ich glaube, wir haben in Denain neue Freunde kennen gelernt.“ Und der Dechant der französischen Gemeinde, Abbé Jean-Marie Telle, bedankte sich bei den Besuchern: „Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen!“, schrieb er ihnen ins Gästebuch. Auch Burkhard Brücker ist sich sicher, dass der Kontakt zu den Gemeinden in Frankreich und Belgien bestehen bleiben wird. Er freut sich besonders, dass seine Pfarrgemeinde mit der Fahrt nach Denain gleichsam zu ihren Wurzeln zurückgekehrt ist. Getreu dem Geleitwort der Hönnepeler Festwoche zum 1.200 Todestag der Heiligen Regenfledis, das von einem alten Grabstein in Niel stammt: „Leert van wor gej kommt, op dat gej bäter solt wete, wor gej nortu mot gon! – Lerne, wo du herkommst, auf dass du besser weißt, wo du hingehen musst!“.
„Dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht“ (Psalm 23)
Festschrift zum 1200. Sterbetag der Heiligen Regenfledis am 8. Oktober 2005
Zur Festwoche in Ihrer Heimatgemeinde Hönnepel anlässlich des 1200. Todestages der Heiligen Regenfledis ihnen allen herzliche Segenswünsche und Segensgrüße. Als Leitwort der Festwoche haben Sie einen Vers aus Psalm 23 gewählt: „Dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht“. Für die Väter der alten Kirche wurde dieser Vers durchsichtig auf das Kreuz unseres Herrn Jesus Christus, in dem uns das Heil geschenkt ist – und Freude und Zuversicht. So möge Sie die Feier dieser Festwoche tiefer hineinführen in das Geheimnis von Kreuz und Auferstehung Jesu Christi, in das Geheimnis unseres Glaubens!
Mit herzlichen Grüßen
Ihre Sr. Michaela Hohmann OSB, Äbtissin
Liebe Gemeinde!
Die kleine Festschrift mit dem Grußwort der Äbtissin von Steinfeld und geistlichen Erwägungen von Burkhard Brücker zeigt uns die Vorder- und Rückenansicht des neuen Messgewandes, das er zusammen mit einem befreundeten Künstler gestaltet und seiner Heimatgemeinde geschenkt hat. Tradition und Moderne verbinden sich in diesem Gewand auf sehr ansprechende Weise. Wenn die Feier des Jubiläums uns daran erinnert, dass wir zu lernen haben, wie der alte Glaube neu und lebendig bezeugt und weitergegeben werden kann, ist viel gewonnen.
Im Namen der Gemeinde danke ich Burkhard für das schöne Gewand recht herzlich. Ohne seinen Anschub und seine Überzeugung, eine gute Sache zu vertreten, wäre die Festwoche genau so wenig zu Stande gekommen wie ohne das Engagement derer, die immer wieder treu im Hintergrund tun, was notwendig ist und anderen nützt. Ihnen allen sei herzlich gedankt.
Der ganzen Gemeinde wünsche ich einen frohen und fruchtbaren Verlauf des Jubiläums.
Ihr Barthel Kalscheur, Pfr.
Liebe Gemeinde, liebe Gäste!
Für die Katholische Kirche war das Jahr 2005 von besonderem Gewicht. Unvergessen bleiben die Weltjugendtage mit der Botschaft vom friedvollen, freudigen, aber eben auch geistlichem Miteinander so vieler junger Menschen aus aller Welt, sowie der Schock über das Attentat auf Frère Roger. Das gilt gleichermaßen für die sehr bewegenden Tage um den Tod von Papst Johannes Paul II. und die Wahl des deutschen Kardinals Ratzinger zu Papst Benedikt XVI. Die Kirche von Münster feiert ihr großes Bistumsjubiläum. Sie gedenkt der Weihe des Heiligen Liudger zum ersten Bischof von Münster vor 1200 Jahren.
Auch unser Dorf Hönnepel hat Grund zur Freude. Wir gedenken 2005 des 1200. Heimganges unserer Kirchenpatronin, der Heiligen Regenfledis.
Deshalb gab es bereits zu Beginn dieses Jahres ein erstes Gespräch mit der Idee, eine Festwoche aus diesem Anlass zu begehen. Am Sterbetag Johannes Pauls II. trafen sich daraufhin Vertreter aller Vereine des Dorfes zu einem ersten Meinungsaustausch. Ein Ergebnis dieses Treffens war der Wunsch, nach Denain in Frankreich zu fahren, wo die Gebeine der Heiligen Regenfledis aufbewahrt werden. Von dort aus wurde auch zu ihren Lebzeiten ein Tochterkloster mit Missionsauftrag in Hönnepel gegründet. Es ist daher kein Zufall, dass wir am 2. Oktober mit unserer französischen Partnergemeinde dieses Jubiläum in Denain feiern werden.
Bundespräsident Köhler sagte in seiner Begrüßungsansprache zur Ankunft des Papstes in Deutschland, dass es bei diesen Tagen nicht um Aktionismus ginge, sondern um Spiritualität und geistliches Tun. Damit trifft er genau den Kern, um den es uns in der Festwoche in Hönnepel vom 2. bis zum 9. Oktober auch gehen sollte: Wir laden Sie und euch herzlich zur täglichen Gottesdienstfeier ein. Das wollen wir auf jene unterschiedlichen Weisen tun, die über die Jahrhunderte in der Kirche lebendig geblieben sind.
Im August sind Menschen aus Hönnepel in die Häuser gegangen, um die Dorfbewohner persönlich zur Mitfeier einzuladen. Gleichzeitig wurde ihnen eine Kerze mit dem Bild der Heiligen und ein Programm mit dem Motto der Festwoche überreicht.
Als Benedikt XVI. die Synagoge in Köln besuchte, stellte der Rabbiner der jüdischen Gemeinde fest, dass der 23. Psalm sowohl Juden wie Christen in schweren Zeiten immer wieder Kraft gegeben hätte und sie gerade dadurch sehr verbinde. Kann es Zufall sein, das dieser Psalm als Leitwort über unsere Festwoche steht? Wir wollen nicht verschweigen, dass die Zahl der Mitfeiernden bei den Gottesdiensten in Hönnepel – wie auch im ganzen Bistum – in den letzten Jahren immer weiter abgenommen hat. Umso mehr wollen wir uns unter dieses Psalmwort stellen, das über die Jahrtausende lebendig geblieben ist. Der Psalmist formuliert dies so: „Dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht“.
Die Weltkirche lebt und sie ist jung, das haben uns die Weltjugendtage in Köln deutlich gezeigt. Lassen wir uns von der Begeisterung der Jugend anstecken, statt uns ängstlich zu fragen, ob genug Menschen, Kinder, Jugendliche, Erwachsene in unsere Kirche kommen. Jede und jeder von euch und ihnen ist herzlich willkommen!
Schon seit Pfingsten steht ein Hirtenstab in der Kirche zu Hönnepel. Er erinnert an die Heilige Regenfledis, die als Äbtissin einen solchen Stab trug. Er drückt ihre Sorge um uns aus und versichert auch uns ihres Schutzes über die Jahrhunderte bis heute. Vor allem aber verweist er auf Jesus, den guten Hirten. Seine Sorge um die Menschen führte ihn ans Kreuz.
Wir glauben jedoch, dass Jesus als erster von den Toten erstanden ist. Das Leben siegt über den Tod. Das gibt uns Zuversicht.
Weil wir diese Hoffnung nicht aufgeben, feiern wir diese Festwoche. Sie gipfelt in der Eucharistiefeier am 8. Oktober, dem 1200. Sterbetag der Hl. Regenfledis. Durch das Wort der Schrift und in den Zeichen von Brot und Wein ist Jesus lebendig unter uns. Er lässt uns nicht allein. Weil wir ihm das wirklich glauben, freuen wir uns auf die Festtage.
Regenfledis ist in der Erinnerung geblieben, weil sie diesen Jesus mit ihrem Leben bezeugt hat. Sie ist durch ihren Einsatz für die Armen eine Zeugin der Barmherzigkeit geworden, und zwar bis heute. Barmherzigkeit ist eines der letzten Worte Johannes Pauls II. und wir wollen uns in dieser Woche im Gebet stärken, damit wir barmherzig und liebevoll miteinander leben, sowohl bei uns in Hönnepel als auch überall dort, wohin uns unser Lebensweg führt.
Das kann nur gelingen, weil wir mit dem Psalmisten auf die Gegenwart Gottes hoffen können: „Denn du bist bei mir“, sagt Psalm 23. Weil wir glauben, dass Jesus auch heute bei uns ist, wollen wir ihn in unserer Mitte in unserer Festwoche willkommen heißen.
Ihr Burkhard Brücker
EINLADUNG
„Dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht“ (Ps 23)
Festwoche zum 1200. Todestag der Heiligen Regenfledis vom 2. bis 9. Oktober 2005
„Leert van wor gej kommt, op dat gej bäter solt wete, wor gej nortu mot gon!“
(Lerne, wo du herkommst, auf dass du besser weißt, wo du hingehen musst – Inschrift auf einem Grabstein in Niel)
Liebe Hönnepeler,
in diesem Jahr begehen wir den 1200-sten Todestag der Heiligen Regenfledis. Wir nehmen das zum Anlass, Sie ganz herzlich zur Mitfeier der Festwoche einzuladen. Gleichzeitig bitten wir Sie, auch jene zu informieren, die sich der Kirche von Hönnepel und dem Dorf verbunden fühlen – z.B. Ihre Familienangehörigen, die nicht mehr hier wohnen. Laden Sie sie vor allem herzlich ein zur Mitfeier des Festhochamtes am Samstag, den 8. Oktober!
Als Äbtissin stand Regenfledis im 9. Jahrhundert etwa 25 Jahre dem Benediktinerinnenkloster in Denain in Frankreich vor. In dieser Zeit sind wohl auch die ersten Ordensfrauen nach Hönnepel gekommen, um durch ihr Zeugnis andere zu ermutigen, den christlichen Glauben zu leben. Frauen haben als erste die Botschaft von der Auferstehung vernommen. Es waren auch Frauen, die den österlichen Glauben nach Hönnepel brachten. Und Frauen tragen auch in unserer Zeit zu einem erheblichen Teil das Leben in den Gemeinden. Den Glauben an das Leben möchten wir auch in Zukunft miteinander feiern.
Wir würden uns freuen, wenn Sie mit uns an den verschiedenen Gottesdiensten in der Festwoche teilnehmen könnten. In diesem Heft finden Sie einen ersten Überblick über das Festprogramm. Wir werden Sie weiter auf dem Laufenden halten und freuen uns schon jetzt auf gute Begegnungen mit Ihnen, Ihren Angehörigen und Freunden!
Feiern Sie mit!
Sonntag, 2.10.2005
Fahrt zum Grab der Heiligen Regenfledis nach Denain in Frankreich. Die Gemeinde in Denain feiert an diesem Tag das Jubiläum – und wir dürfen dabei sein!
Montag, 3.10.2005
„Im Haus des Herrn darf ich wohnen für immer“ (Ps 23)
18.30 Uhr gestaltetes Rosenkranzgebet
Dienstag, 4.10.2005
Er lässt mich lagern auf grünen Auen“ (Ps 23) (Fest des Hl. Franz von Assisi. Ihn und Regenfledis verbindet die Liebe zu den Armen)
18.30 Uhr Eucharistiefeier
Mittwoch, 5.10.2005
„Er stillt mein Verlangen“ (Ps 23)
18.30 Uhr festliche Marienvesper
Donnerstag, 6.10.2005
„Denn du bist bei mir“ (Ps 23)
14.00 festlich gestaltete Anbetung; anschließend Seniorennachmittag im Gemeindezentrum
Freitag, 7.10.2005
„Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen“ (Ps 23)
15.00 Uhr gestalteter Nachmittag für Kinder und Jugendliche.
18.30 Uhr Gottesdienst mit Gesängen aus Taize
Samstag, 08.10.2005 (Todestag der Heiligen Regenfledis)
„Du deckst mir den Tisch, du füllst mir reichlich den Becher“ (Ps 23)
17.00 Uhr Festhochamt Anschließend Begegnung im Gemeindezentrum mit kleinem Imbiss.
Sonntag, 09.10.2005
14.30 Uhr Kirchenführung
17.00 Uhr Vesperkonzert (wir freuen uns auf einen Organisten und einen Chor aus den Niederlanden)
