a) 1. Der Herbststurm braust durch Wald und Feld
Die Blätter fallen wieder;
Und von dem dunklen Himmelszelt ‚ seh n schwarz die Wolken nieder.
2. St. Martin reitet dann sein Pferd so schnell wie Wolken eilen;
In seiner Rechten blitzt das Schwert, die Nebel zu zerteilen.
3. Das Schwert, womit als Kriegersmann den Mantel er zerschnitten,
Den er geschenkt dem armen Mann, und weiter ist geritten.
4. Drum ziehn wir Kinder groß und klein, am St. Martinusfeste,
Und singen frische Melodein und freuen uns aufs beste.
b) 1. Kommt wir wolln Laterne laufen, zündet Eure Kerzen an
Kommt wir wolln Laterne laufen, Kind und Frau und Mann.
KV: Hell wie Mond und Sterne leuchtet die Laterne bis in weite Ferne übers ganze Land.
Jeder soll es hören, kann sich gern beschweren: Diese frechen Gören, das ist allerhand!
2. Kommt wir wolln Laterne laufen, nein wir fürchten nicht die Nacht,
Kommt wir wolln Laterne laufen, das wär doch gelacht! KV
3. Kommt wir wolln Laterne laufen, das ist unsre schönste Zeit.
Kommt wir wolln Laterne laufen, alle sind bereit! KV
c) 1.Martin, Martin, guter Mann, reite unserm Zug voran
Alle Kinder ziehen mit und so laut klingt unser Lied,
dass uns jeder hören kann: I: Martin, Martin, guter Mann. :I
2. .Martin, Martin, guter Mann, reite unserm Zug voran! In die dunkle Nacht hinein
leuchtet der Laternenschein, dass uns jeder sehen kann: I: Martin, Martin, guter Mann. :I
3. .Martin, Martin, guter Mann, reite unserm Zug voran! Hilf, dass der, der reich und satt,
mit dem teilt, der gar nichts hat, so wie du es einst getan, I: Martin, Martin, guter Mann. :I
