Kirchenchor St. Regenfledis Hönnepel
seit 2010 Chorgemeinschaft mit Wissel

Chorgemeinschaft St. Clemens Hönnepel-Wissel ist tief betroffen über den plötzlichen Tod ihres 2. Vorsitzenden Ferdi Schoemaker 30.04-1950 – 2.6.2022
Ferdi war 25 Jahre im Kirchenchor und immer Mitglied des Vorstandes. Sein Organisationstalent, sein Optimismus und sein Humor haben während der vielen Jahre unserer Vereinsleben geprägt. Mit viel menschlicher Wärme und seiner Zuverlässigkeit war er bis heute der gute Geist in unserem Chor.
Wir danken für die Zeit, die wir mit ihm erleben durften und werden ihn sehr vermissen.
Führungswechsel beim Kirchenchor: 2018
Richard Hartung ist neuer Vorsitzender und löst den langjährigen Vorsitzenden Gerd Kösters ab. Ferdi Schoemaker bleibt Stellvertreter.
Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!
November 2017: Marlene de Laak und Margret Scholten für 50-jährige Mitgliedschaft im Cäcilienchor geehrt
1. Adventssonntag 2016: Mit dem gemeinsamen Schlusslied „Macht hoch die Tür“ endete das Adventskonzert des Kirchenchores Wissel-Hönnepel und des MGV Abendstern Niedermörmter am 1. Adventssonntag 2016, eine gelungene Einstimmung in den Advent!
Eine sehr schöne Adventsstimmung gab in St. Regenfledis beim Adventskonzert der Chorgemeinschaft Wissel-Hönnepel und des Männergesangsvereins Abendstern Niedermörmter am 1. Adventssonntag 2014
Auch jugendliche Bläser trügen zur schönen Atmosphäre bei!
Ein Stern strahlt in die Dunkelheit“ sangen zum Finale des Adventskonzertes der Kirchenchor Wissel-Hönnepel und MGV Abendstern Niedermörmter. Für ihren eindrucksvollen Auftritt bekamen nicht nur die beiden Chöre viel Applaus, sondern auch die 4 Kinder aus Hönnepel, die mit ihren Instrumenten zur Einstimmung gekonnt musizierten. Herzlichen Dank
Jahreshauptversammlung der Chorgemeinschaft Wissel / Hönnepel am 21. März 2012
Vorsitzender Gerd Kösters gegrüßte alle Anwesenden und bedankte sich bei der Chorleiterin Lilly Kostiw und dem Organisten Heinrich Meurs für ihre geleistete Arbeit.

Ein Dank ging auch an den Festausschuss, an das Erntedankteam den Kassenprüfern und an Margret Scholten für die korrekte Kassenführung. Alle Chormitgliedern dankte er für ihr Engagement im Dienste der Kirche.
Es wurde beschlossen, dass man auch in diesem Jahr wieder Adventskonzerte in Hönnepel (Mit dem MGV Niedermörmter) und in Wissel durchführen will.
Hauptmerkmal des Chores sind christliche Gesänge zu allen kirchlichen Festtagen. Auch Anfragen anderer Veranstalter will man wahrnehmen, wenn ausreichend Sänger teilnehmen können. Anmeldung unter 02824 /6507 oder 8486.
Ehrung von Marianne Warneke zur 40-jährigen Mitgliedschaft im Kirchenchor (Foto)
Der Vorsitzende bedankte sich für ihre Treue, nach 38 Jahren Mitgliedschaft im Kirchenchor Hönnepel hat sie auch die Fusion mit Wissel mitgemacht. Er überreichte eine Urkunde vom Diäzösanpräses Dr. Mielenbrink, mit dem Dank für ihren Dienst in der Kirche und zum Wohle der christlichen Gemeinde.
„Ein Stern strahlt in der dunklen Nacht“ hieß beim Adventskonzert 2010 das Schlusslied, das der Kirchenchor Hönnepel/Wissel und der MGV Niedermörmter gemeinsam eindrucksvoll sangen. Den stolzen Erlös von 716 € erhielt der Förderverein Deepalaya Niederrhein e.V., dessen Ziele der Vorsitzende Alfons Rütter aus Hönnepel vorstellte.
Beim Adventskonzert am 1. Adventssonntag 2008 sangen die vereinigten Kirchenchöre aus Wissel und Hönnepel mit dem Griether Shanty-Chor gemeinsam das Schlusslied.
Zu Beginn trat der Männergesangverein Abendstern in der voll besetzten Kirche auf .
Auf den Spuren der Kanoniker in Xanten war der Kirchenchor im Juli 2008, wobei einige mit ihrem Fachwissen die Führerin noch übertrafen. Interessant war es für alle.
Überraschender Beweis in der Alten Schulchronik (1875-1922): Kirchenchor ist älter als bisher angenommen
Das 100-jährige Bestehen wurde 1986 gefeiert – zwei Jahre zu spät, wie die Aufzeichnungen in der Hönnepeler Schulchronik des damaligen Schulleiters Liesefeld1) beweisen. Danach hat der Kirchenchor bereits 1884 bestanden und hat demnach im kommenden Jahr sein 125-jähr. Jubiläum. In der Chronik wird auch eindrucksvoll geschildert, wie intensiv sich das ganze Dorf auf den Besuch des Bischofs vorbereitete, der mit „Ehrenbögen“ und Reiterzug empfangen wurde.
Übrigens: Die Chronik, in Sütterlin-Schrift verfasst, wurde per Computer von Häns Mölders „übersetzt“, der auch mit 80 Jahren am PC topfit ist. Unterstützt wurde er von Emma Dörning. Herzlichen Dank den beiden Senioren für die tolle Arbeit!
1)Heinz A. Liesefeld leitete 44 (!) Jahre (1847-1891) die Volksschule Hönnepel.
Der Kirchenchor feierte am 24. November 2007 das Cäcilienfest mit Gottesdienst und anschließender Feier im Gasthaus Maas. Mit dabei Pastor Kalscheur und Chorleiterin Lilli Kostiw.
Marlene de Laak erhielt beim Cäcilienfest 2007 für ihre 40-jährige Mitgliedschaft als aktive Sängerin die Goldene Sängernadel und eine Urkunde von Pastor Kalscheur.
Marlene ist auch als Lektorin, in der KFD und im Frauentreff sehr aktiv.
Herzlichen Dank für den vorbildlichen ehrenamtlichen Einsatz in unserer Gemeinde und großen Glückwunsch!

Für 50 Jahre Mitgliedschaft im Kirchenchor wurde Heinz-Egon Eumes auf dem Cäcilienfest am 21.11.2004 geehrt. 1954 wurde er Mitglied des Knabenchores Euskirchen, später sang er in Köln und Altkalkar, bevor er 1972 in Hönnepel mitsang. Herzlichen Glückwunsch zu diesem großen Jubiläum!
Danke sagte die Gemeinde am 7. Dezember 2003 Helmut Sanders für seinen 40-jährigen Einsatz als Chorleiter und Organist.
Liebe Pfarrgemeinde, liebe Festgäste, lieber Helmut!
In diesem Jahr wurde Hönnepels Kirchenchor 117 Jahre alt. In den fast 120 Jahren gab es in Hönnepel nur 4 Dirigenten mit nur 2 Namen: nämlich Kemkes und Sanders.
Von Josef Kemkes, der 1886 bei der Gründung den Kirchenchor erstmals als gleichzeitiger Organist leitete übernahm nach seinem Tod im Jahre 1911 sein Sohn Johann die Chorleitung, der dieses Amt ebenfalls bis zum Ende seines Lebens im Jahre 1963 innehatte. Dann folgte dessen Sohn Willi, der aber wegen einer schweren Krankheit schon sehr bald von Helmut Sandes in seinem Amt unterstützt wurde, bis dann Helmut wohl im Jahre 1968 alleine als Chorleiter für Hönnepel zuständig war.
Was verbindet bzw. unterscheidet Helmut Sanders von seinen Kemkes-Vorgängern?
Bedeutung des 3-fachen Amtes (Küster, Organist, Chorleiter) früher
Die beiden Chorleiter Josef und Johann Kemkes mussten, wie es am Niederrhein in den meisten Dörfern Tradition war, 3 wichtige kirchliche Ämter in einer Person ausüben. Sie waren nämlich nicht nur Chorleiter, sondern selbstverständlich auch Organist, aber darüber hinaus mussten sie auch noch in ihrem Hauptberuf als Küster fungieren. Oder vielleicht noch deutlicher gesagt: Man konnte nur hauptamtlicher Küster werden, wenn man auch die Orgel spielen konnte und auch die Kirchenchorleitung übernahm. Diese Dreierkombination gehörte eigentlich fast zwingend zusammen. Das war bei Helmut Sanders schon anders:
Er wurde zwar nebenamtlich Chorleiter und Organist, aber hauptberuflich ernährte er sich nicht wie seine Vorgänger vom Küsterberuf, sondern er zog es vor, bei der Stadt Kalkar seine Brötchen zu verdienen, was ihm doch wohl etwas einträglicher und ergiebiger erschien. Dafür wurde aber quasi als Ersatz sein Vater Küster, damit die traditionelle Dreierkombination zumindest auf Familienebene weiter gewahrt blieb. Übrigens war Helmut Sanders auch wie sein Vorgänger Johann Kemkes Deichschaurechner.
Um sein bescheidenes Küstergehalt ein wenig aufzubessern, war Johann Kemkes nebenbei auch noch Friseur, wobei er aber als kirchlicher Amtsträger dem Pastor natürlich kostenlos die Haare schneiden musste; hierzu klopfte Pastor Stegemann regelmäßig schon frühmorgens um halb sieben unangemeldet polternd an der Küsterei an, damit beide nach dem Haarschnitt anschließend noch rechtzeitig zur täglich gelesenen Messe ankamen.
Dem Pastor die Haare zu schneiden, blieb Helmut Sanders erspart.
Eins verband ihn noch mit seinem Vorgänger Wilhelm Kemkes: der war auch recht lange Tambourmajor beim Hönnepeler TC. Dieses wichtige und mit vielen Terminen gespickte, zeitaufwändige Amt hat H. Sanders mit großem Einsatz und Erfolg 21 Jahre lang von 1964 – 1985 ausgeübt.
Helmut Sanders hat in den letzten 4 Jahrzehnte unser Dorf nicht nur durch seinen musikalischen Einsatz und sein großes Engagement entscheidend und nutzbringend geprägt. Er war auch in vielen anderen Bereichen für Hönnepel sehr aktiv und hat sich für die Dorfgemeinschaft vielfach und selbstlos eingesetzt. Ich erinnere als 1 Beispiel nur an die arbeitsintensive Funktion als langjähriger Geschäftsführer des Schützenvereins, wobei er mit seinen realistischen und ideenreichen Vorschlägen bei auftauchenden Problemen oft aus der Klamme half, und auch mit der Herausgabe der hochinteressanten und umfangreichen Festschrift zum 600-jährigen Jubiläum der Schützen (verbunden mit einer großen Ausstellung) bewiesen hat, dass er ein großes Interesse an alte Hönnepeler Traditionen und Geschichten hat, die nach seiner Meinung auch für die Nachwelt erhalten bleiben sollen. Fast keiner kann so gut „Döntjes“ von den alten Hönnepeler Originalen erzählen und diese so treffend beschreiben und charakterisieren wie er und das, obwohl er ja von der geographischen Lage her eindeutig kein Hönnepeler, sondern ein Niedermörmterer ist. Aber das soll ja häufiger vorkommen, dass Leute von auswärts dieses Dorf schätzen und lieben lernen.
Lieber Helmut, ich danke dir heute sehr, sehr herzlich nicht nur im Auftrag des Pfarrgemeinderates für deinen langen Einsatz als Chorleiter und Organist in unserer Pfarrgemeinde, sondern der heutige Tag ist für mich ein willkommener Anlass dir auch im Namen unseres ganzen Dorfes zu danken für deine vielen, vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten für unsere ganze Dorfgemeinschaft, von denen wir alle reichlich in der Vergangenheit sehr profitiert haben. Herzlichen Dank dafür!
Manchmal ist es Gott-sei-Dank doch noch so, dass die Leistungen und Verdienste eines Menschen nicht schon kurz nach seinem Ausscheiden aus seinem Amt ganz vergessen sind. So freue ich mich natürlich, dass in diesen Tagen (und das erst nach 40 Jahren nach ihrem Tod) für die großen Verdienste der Eheleute Kemkes eine Straße jetzt nach ihnen benannt wird. Ja vielleicht, lieber Helmut, gibt es ja auch irgendwann bei uns eine Helmut-Sanders-Straße! Wer weiß?
Ein Wort noch zum Schluss in die Zukunft gerichtet. Die Ämtertrennung, die Helmut Sanders vor 4 Jahrzehnten eingeleitet hat, geht jetzt in einem noch wesentlich größeren Schritt weiter, indem es für die frühere eine Person mit 3 Ämtern ab jetzt diese 3 Ämter (Küster, Chorleiter und Organist) auf 3 Personen getrennt aufgeteilt werden und das dazu noch (auch das konnte man sich vor 50 Jahren überhaupt nicht vorstellen) auf 3 Frauen. Allein hieran sieht man schon den Wandel der Zeit.
Allen Bedenkenträgern sei gesagt: 1967 gab es in Hönnepel große Aufregung und Streit, als auch Frauen in den Kirchenchor aufgenommen wurden; und es sollen damals ja auch deswegen aus Protest einige ausgetreten sein, weil sie mit dieser revolutionären Neuerung nicht fertig wurden. Die damalige Entscheidung hat sich schon kurze Zeit später als goldrichtig und zukunftsweisend herausgestellt. Und so hoffe ich im Interesse unseres Dorfes, dass der heutige personelle Neuanfang sich als zukunftsweisende positive Entscheidung für uns alle herausstellt. Und eins sage ich natürlich mit großem Ernst: Der Kirchenchor ist eine überaus wichtige Gemeinschaft für unser Dorf, ohne den Chor würde nicht nur eine große Tradition, sondern ein gewaltiger Brocken aus unserem kulturellen und gemeinschaftlichem Dorfleben herausbrechen.
Und daher sage ich nicht nur Helmut Sanders heute Danke, sondern ich verknüpfe diesen Dank mit der Hoffnung, dass er nicht nur weiter seine große Erfahrungen einbringt und dass auch seine beiden Nachfolgerinnen Frau Lilli Kostiw und Frau Elisabeth Bauer zusammen mit dem ganzen Chor und der Kirchengemeinde weiterhin das kirchliche und damit auch das dörfliche Leben erfolgreich mitprägen und weiterhin einen positiven Einfluss auf unser Dorf ausüben.
Also tausend Dank dir, lieber Helmut, am heutigen Tag, aber auch viele, viele guten Wünsche den Nachfolgerinnen für ein erfolgreiches Gelingen ihrer künftigen musikalischen Arbeit!
Norbert van de Sand
Ab Januar 2004 leitet Lilli Kostiw (Foto) aus Wissel den Chor. Organist ist Heinrich Meurs aus Kalkar.
Ein Adventskonzert mit den Kirchenchören aus Hönnepel und Altkalkar und dem Männergesangverein aus Niedermörmter in der St. Regenfledis-Kirche stimmte die Zuhörer am 1. Adventssonntag 2003 auf die Adventszeit ein. Orgel und Trompete spielten Sylvia van de Sand und Laurenz Huypen.








