Feuerwehr Kalkar, Löschgruppe Hönnepel
Löschgruppe Hönnepel zieht positive Jahresbilanz
Auf ihrer Jahreshauptversammlung am 16.02.2025 ließ die Löschgruppe Hönnepel das vergangene Jahr Revue passieren. Neben zahlreichen Einsätzen standen auch kameradschaftliche Aktivitäten sowie der Hönnepeler Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende im Blick. Beim Weihnachtsmarkt konnte sich die Löschgruppe einer hohen Besucherzahl erfreuen, sodass diese schon fast zur Tradition gewordenen Veranstaltung auch in diesem Jahr am ersten Adventssamstag wieder stattfinden wird.
Eine Besonderheit wurde der Löschgruppe Hönnepel im Dezember vergangenen Jahres zu Teil, denn ihr Kamerad Unterbrandmeister Erhard Vockenroth konnte als erster Feuerwehrangehöriger in der gesamten Stadtwehr Kalkar für 50 AKTIVE Dienstjahre in der Feuerwehr geehrt werden.
Drei neue junge Feuerwehrleute
Besonders erfreulich zeigte sich auch die personelle Entwicklung der Löschgruppe. So konnten im vergangenen Jahr erneut drei neue junge Kameraden für den Dienst in der Feuerwehr begeistert werden, so dass die Zahl der aktiven Feuerwehrleute nun bei 31 liegt. Die dafür erfolgreich absolvierten Lehrgänge gaben dem Leiter der Stadtwehr Stadtbrandinspektor Roland Matenaer Anlass, auf der Versammlung die Kameraden Ole Schunk und Sebastian Albrecht zum Feuerwehrmann sowie Matthias Angenendt zum Hauptfeuerwehrmann zu befördern.
Henning Worm wurde für seine 10-jährige Dienstzeit in der Feuerwehr geehrt und erhielt die Sonderauszeichnung des Verbandes der Feuerwehren in NRW in Bronze.

Wechsel in der Einheitsführung
Bereits im vergangenen Jahr gab es einen Wechsel in der Einheitsführung der Löschgruppe. Hauptbrandmeister Jörg Jansen legte nach 25 Jahren mit viel anerkennendem Lob und Dank sein Amt als stellvertretender Löschgruppenführer nieder und Markus Rheinen wurde neben dem bisherigen zweiten Stellvertreter Torsten Görtz in dieses Amt versetzt, sodass im Zusammenwirken mit dem Löschgruppenführer Brandinspektor Clemens Görtz die Führung auch für die Zukunft gesichert ist.
Trotz der erfreulichen personellen Entwicklung ist die Löschgruppe weiterhin auf der Suche nach neuen Kameradinnen und Kameraden für den Feuerwehrdienst. Alle Interessierten können sich bei der Löschgruppenführung (Tel. 015785624919) melden oder auf einem der alle zwei Wochen montags um 20 Uhr stattfindenden Dienstabende im Gerätehaus am Kirchfeld vorbeischauen.
Wechsel in Hönnepels Feuerwehr 2024
Hauptbrandmeister Jörg Jansen legte nach 25 Jahren mit viel anerkennendem Lob und Dank sein Amt als stellvertretender Löschgruppenführer nieder und Markus Rheinen wurde neben dem bisherigen zweiten Stellvertreter Torsten Görtz neuer Stellvertreter, sodass im Zusammenwirken mit dem Löschgruppenführer Brandinspektor Clemens Görtz die Führung auch für die Zukunft gesichert ist.
Freiwillige Feuerwehr: Der Löschzug Hönnepel feiert 85-jähriges Bestehen
Lokalkompass Kleve aus Kleve 28. August 2018
Damit hatten die damaligen Mitglieder bei der Gründung der Hönnepeler Feuerwehr 1933 sicher nicht gerechnet, dass diese Löschgruppe einmal hauptverantwortlich wird für den Brandschutz beim größten Einsatzobjekt im Stadtgebiet von Kalkar mit manchmal mehreren tausend Besuchern, dem Wunderland Kalkar.
Mit der damaligen Ausrüstung wäre das wohl auch kaum möglich gewesen: denn mehr als eine per Muskelkraft betriebene Handpumpe, die bei einem Bauern untergestellte war, besaß die freiwillige Löschgruppe in den Anfängen nicht. Später kam dann ein Gerätehaus hinzu, ein Anbau an der inzwischen lange abgebrochenen Volksschule am Friedhof. Als später die Volksschule ins Kirchfeld umzog, erhielt auch die Feuerwehr dort in den 70-er Jahren wieder einen für damalige Verhältnisse sehr modernen Anbau an der neuen Ritter-Elbert-Schule, wo sie bis heute untergebracht ist. 1993 hat die Stadt die ausgediente Ritter-Elbert-Schule an die Kirchengemeinde St. Regenfledis zur Nutzung als Gemeindezentrum verkauft, so dass die Kirche auch Eigentümerin des Gerätehauses wurde mit der Auflage, es für immer kostenlos an die Stadt zu verpachten. Daher hat Hönnepel heute das für die Stadt kostengünstigste Gerätehaus von allen sieben in Kalkar.
Die Stadt ist natürlich für die Ausrüstung zuständig, die grundlegend erweitert und auf den heutigen Stand der Technik modernisiert wurde. So besitzt die Löschgruppe heute ein LF 10/6 Löschgruppenfahrzeug mit einem 800-l-Tank für den Schnellangriff und einer Kreiselpumpe mit einer Leistung von 1000 Litern pro Minute und dem dazugehörigen Atemschutz.
Was nutzt diese hohe technische Ausrüstung, wenn geeignete Feuerwehrleute für die Bedienung fehlen? Diese häufigen Sorgen anderorts hat Hönnepel zum Glück nicht. Besonders stolz sind die Hönnepeler, dass von den 25 Aktiven in den letzten Jahren knapp ein Drittel junge Leute hinzugestoßen sind, die mit Begeisterung an den 14-tägigen Übungsabenden unter der Leitung vom Feuerwehrchef Clemens Görtz (seit 2015) und seinen beiden Stellvertretern Jörg Jansen und Torsten Görtz fachmännisch für den Ernstfall ausgebildet werden. Natürlich sind auch weitere Freiwillige herzlich willkommen, die ja in Hönnepel nicht nur beim Bandschutz und der Bergung aktiv sind. Auch die Geselligkeit kommt in Hönnepel nicht zu kurz. Dafür hat die Gruppe zur weiteren Bereicherung des Ritter-Elbert-Zentrums eine eigene Sitzgruppe eingerichtet, wo nach den Übungsabenden und den Einsätzen letzte oft sehr versteckte Brandnester gelöscht werden.
Die Feuerwehr ist in Hönnepel aus dem Dorfleben nicht mehr wegzudenken. Bei jeder Feier bieten sie ihre Hilfe an, egal ob bei der Fronleichnamsprozession oder beim Martinszug!
Dass die Feuerwehr nicht nur löschen, sondern auch kräftig feiern kann, wollen sie am kommenden Samstag ab 20 Uhr im Rahmen des 85. Jubiläums im Festzelt unter Beweis stellen, wozu dreißig Ehrengäste von der Stadt, der Kreisfeuerwehr und der Politik geladen sind. Als aus Rundfunk und Fernsehen bekannter Stargast wird auf dem Fest Stefan van den Eertwegh, alias Sebastian König auftreten. Alle, die mit der Feuerwehr feiern und ihr für ihren ehrenamtlichen Einsatz Respekt zeigen wollen, sind an diesem Abend bei freiem Eintritt herzlich eingeladen.

Dezember 2016: Ehrungen in der Freiwilligen Feuerwehr Kalkar
Auch von der Löschgruppe Hönnepel wurden drei Feuerwehrleute für ihren 25-jährigen Einsatz geehrt: Christoph Jacobs, Jörg Jansen, Cornelius Klaasen van Husen.
Erfreulich ist auch, dass in den letzten Monaten 5 neue junge Feuerwehrleute der LG Hönnepel beigetreten sind, so dass die Zahl der Aktiven jetzt bei 24 liegt.
Norbert Oymanns erhielt das Bronzene Feuerwehrkreuz
Lokalkompass Kleve 7. Dezember 2015

Ende November wurden zum zweiten Mal in diesem Jahr Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kalkar für ihre langjährige Dienstzeit geehrt. Im historischen Ratssaal des Rathauses nahm die Bürgermeisterin Dr. Britta Schulz erstmalig an dieser Veranstaltung teil.
„Ehrenamtliche Feuerwehrleute sind die zuverlässigsten und am vertrauenswürdigsten Diener am öffentlichen Wohl. Ich habe sie erlebt als echte Staatsdiener.“ Mit diesem Zitat des Altbundeskanzler Helmut Schmidt begrüßte der Leiter der Feuerwehr Kalkar, Georg Bouwmann, die zahlreich erschienenen Kameradinnen und Kameraden.
Bevor jedoch die Ehrungen durch Georg Bouwmann, Roland Matenaer und Dr. Britta Schulz vorgenommen wurden, überreichte Georg Bouwmann durch den Führungswechsel der Löschgruppe Hönnepel den Kameraden Clemens Görtz als Löschgruppenführer, Thorsten Görtz als Löschgruppen Stellvertreter und Jörg Jansen ebenfalls als Löschgruppen Stellvertreter ihre Ernennungsurkunden. Norbert Oymanns erhielt feierlich seine Entlassungsurkunde.
Auf eine 50 jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kalkar können Johannes Heck vom Löschzug Kalkar sowie die Kameraden Franz Scholtink und Oskar Schreiber von der Löschgruppe Emmericher-Eyland/Huisberden/Bylerward zurück blicken.
Das Feuerwehrehrenzeichen des Landes Nordrheinwestfalen in Silber für eine 25 jährige aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr Kalkar erhielten Rainer Albers (Niedermörmter), Andreas Arnds (Grieth), Stefan Bongers (Niedermörmter), Stefan Fröhlke (Wissel) Andreas Hell (Grieth), Torsten Kösters (LG Wissel), Guido Peters (Wissel), Thomas Pohle (Niedermörmter), Jörg Schick (Appeldorn) und Ulrich Schoofs (Wissel).
Das Feuerwehrehrenzeichen des Landes Nordrheinwestfalen in Gold für 35 jährige aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr Kalkar erhielten Frank Eckers (Wissel), Paul Fischer (Grieth), Karl-Heinz Höfkens (Grieth) und Manfred Theyßen (Grieth).
In die Alters und Ehrenabteilung wurden vier Kameraden verabschiedet, Erwin van Elten (Appeldorn), Heiner Pekel (Emmericher Eyland), Herbert Kammans (Mitte) und Karl-Heinz Höfkens (Grieth).
Das Bronzene Feuerwehrkreuz gibt es seit zwei Jahren. Es ist eine der höchsten Auszeichnungen und wird an langjährige Gruppenführer oder an Kameraden die sich über das normale Maß hinaus für die Feuerwehr verdient gemacht verliehen. Als ersten Kamerad aus der Feuerwehr Kalkar konnte dies an Norbert Oymanns (Hönnepel) überreicht werden.
In diesem Jahr wurden somit 30 Kameraden für ihre langjährige Dienstzeit geehrt. Dies verdeutlicht noch einmal, dass die Mitgliedschaft und Kameradschaft in der Freiwilligen Feuerwehr von Dauer ist. Trotz steigender Einsätze und damit verbundenen Einsatzstunden hat die Freiwillige Feuerwehr Kalkar noch kein Nachwuchsproblem. Georg Bouwmann warnte aber davor, dass neue Fahrzeuge und Gerätehäuser die Feuerwehr zwar attraktiver machen würden, dies aber nicht unbedingt für die Zukunft ausreicht.
Zum Abschluss des feierlichen Abends ging ein Dank an die Familien der Feuerwehrkameradinnen und Kameraden. Ein Einsatz kommt meist ungeplant, Tagsüber oder in der Nacht, an Feiertagen oder Familienfesten und in erster Linie müssen die Familien auf vieles verzichten. Ein Trost ist dann zuweilen einen der zuverlässigsten und angesehensten Menschen in unserer Gesellschaft als Familienmitglied zu haben.
November 2015: Führungswechsel in Hönnepels Feuerwehr
Nach 17 Jahren übergab Löschgruppenführer Norbert Oymanns (3.v.r) die Leitung an Clemens Görtz (2.v.r.).
Neben dem bisherigen Stellvertreter Jörg Jansen (2.v.l.) kommt als weiterer Stellvertreter Thorsten Görtz (links) hinzu. Herzlichen Glückwunsch dem neuen Leitertrio und vielen, vielen Dank an Norbert Oymanns für die geleistete ehrenamtliche Arbeit, der für seine herausragende Leistung das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze erhielt.
September 2008: 75-jähriges Jubiläum
Die Löschgruppe Hönnepel unter ihrem Chef Norbert Oymanns (links) feierte am 6. September 2008 im Rahmen eines Stadtfeuerwehrfestes ihr 75.-jähriges Jubiläum.

Herzlichen Glückwunsch und Dank für den großen ehrenamtlichen Einsatz für unsere Mitbürger/innen!

Retten – Löschen – Bergen – Schützen: Unsere Feuerwehr
Auch auf dem 5. Weihnachtsmarkt in Hönnepel 2024 hatten Nikolaus und seine Helfer für jedes Kind ein kleines Geschenk mitgebracht. Daneben gab es weitere schöne Angebote bei idealem Winterwetter. Danke an alle Organisatoren und Helfer, die wieder für eine sehr stimmungsvolle Atmosphäre auf dem weihnachtlichen Event am Ritter-Elbert-Zentrum gesorgt haben!
Ein voller Erfolg war der erste gut besuchte Weihnachtsmarkt am REZ am 30. Nov. 2019, der von der Feuerwehr liebevoll und aufwändig vorbereitet war, in einer tollen Atmosphäre, wobei auch örtliche Handwerkskunst in verschiedenen Ständen angeboten wurde. Natürlich durften dabei das Tambourcorps mit Weihnachtsmelodien und der Nikolaus nicht fehlen, der für alle Kinder etwas in seinem großen Sack mitgebracht hatte. Auch 2020 wird es wieder einen Weihnachtsmarkt geben, wozu schon jetzt Anmeldungen von weiteren Ausstellern vorliegen. Prima!



Wasser marsch auch am REZ, wo die Feuerwehr 2018 dafür sorgt, dass neue Hecke, Bäume und Rasen nicht vertrocknen!
Bei der Verschönerung des REZ-Umfeldes war die Feuerwehr schon mit der Neugestaltung des Platzes vor dem Gerätehaus aktiv! Danke!
Trotz des miesen Wetters waren am 1. Adventssonntag 2017 viele der Einladung der Feuerwehr gefolgt, gemeinsam den Tannenbaum am REZ zu schmücken.
Die meisten zogen es allerdings vor, sich in der Pausenhalle bei leckerem heißen Glühwein zu stärken und von dort aus den schön geschmückten Baum zu bewundern! Ein Dank der Initiative der Feuerwehr, die mal wieder ihr großes Engagement für unser Dorf gezeigt hat!

Seinen 50. Geburtstag feierte Löschgruppenführer Norbert Oymanns im Dezember 2010, wozu ihm seine Kameraden aus Hönnepel diesen schönen Feuerwehrmann im Schnee vors Haus gestellt hatten.
Seit 12 Jahren leitet er schon die LG Hönnepel, und er trat schon mit 17 Jahren in die Feuerwehr ein. Das ganze Dorf gratuliert ihm zu seinem Geburtstag und dankt ihm und der ganzen Feuerwehr für den ehrenamtlichen Einsatz.
Die Löschgruppe ist auch eine wichtige Gruppe in unserer Dorfgemeinschaft.

Im Mittelpunkt des 8. Bürgerfestes am 2. Juni 2007 stand die Übergabe des neuen Löschfahrzeuges, wodurch Hönnepels Löschgruppe optimal für den Brandschutz ausgerüstet ist. „Die Feuerwehr ist zudem ein wichtiger Bestandteil unseres Dorflebens“, betonten Bürgermeister Gerd Fonk und Ortsvertreter Norbert van de Sand in ihren Begrüßungsreden.
Auch die Kinder zeigten großes Interesse an diesem hochwertigen Fahrzeug mit 800 l Wassertank für den Schnelleinsatz. Das Interesse der Kinder für die Feuerwehrfragen wurde auch durch das Feuerwehrquiz geweckt.
Stolz präsentiert die Löschgruppe mit ihrem Chef Norbert Oymanns das neue LF 10/6 Fahrzeug, das eine Delegation am 6. März 2007 in Görlitz abgeholt hat.

Auch mit der Beladung/Ausstattung ist die Löschgruppe sehr zufrieden; sie erfüllt voll die heutigen brandtechnischen Anforderungen. Das Fahrzeug verfügt auch über einen 800-l Wassertank und über 2 zusätzliche Atemschutzgeräte, die schon auf der Einsatzfahrt angeschnallt werden können. Wassertank und Atemschutz sind für den Schnellangriff oft lebenswichtig.
Hier wurde zum 1. Mal die neue Drehleiter (ca. 450 000 €) in Hönnepel eingesetzt wurde, als die nicht mehr reparierbare alte Sirenenhaube abgebaut wurde (April 2003). Am Gemeindezentrum wurde eine neue Sirene installiert – alles in Eigenleistung der örtlichen Feuerwehr, um den städtischen Haushalt zu entlasten.

Ein Dank an die Feuerwehr für Ihren stets ehrenamtlichen und verantwortungsvollen Einsatz, der oft nicht sehr leicht ist.

Unsere Feuerwehr im Fokus der Lokalpolitik

Feuerwehr Kalkar im Clinch mit der Stadtverwaltung
Lokalkompass; Klaus Schürmanns; aus Kleve 12. Januar 2013
Die von der Stadt Kalkar geplante Reduzierung der Feuerwehrgerätehäuser stößt bei den „Blauröcken“ offenbar auf wenig Verständnis. „Der Unmut unter den knapp 190 Kameraden sei jedenfalls riesengroß“, schrieb heute die NRZ. „Angeblich soll ja noch nichts entschieden sein. Aber aus dem Rat habe ich genau das Gegenteil gehört. Und das nur drei Gerätehäuser übrig bleiben sollen“, wird Stadtbrandinspektor Franz Poorten zitiert. Der Chef der Kalkarer Feuerwehr hält sich noch bis Dienstag in Berlin auf und war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar
Bürgermeister Gerhard Fonck soll Poorten laut Zeitungsbericht ein „Redeverbot“ auferlegt haben. Schon aus Sicherheitsgründen will die Feuerwehr an allen Standorten ihrer Gerätehäuser festhalten. „Ich befürchte, dass viele Kameraden aus Frust der Feuerwehr den Rücken kehren“, so Poorten in der NRZ.
CDU-Fraktionschef Dr. Günther Bergmann: „Der Politik wurde noch kein Konzept vorgestellt und es gab deshalb auch noch keine Diskussionen.“
6251 – Nr. 4-33. Jahrgang Klever Wochenblatt 13.1.2013
► SPALTE EINS
Lösung nur im Dialog
Von Klaus Schürmanns
Sie löschen, retten und bergen. Freiwillig, an 365 Tagen – rund um die Uhr. Kein Wunder, dass die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr die vielleicht angesehensten Ehrenamtler in unserer Gesellschaft sind.
Wer sich mit den Kameraden anlegt, kann sich schnell die Finger verbrennen. Das muss in diesen Tagen Kalkars Bürgermeister Gerhard Fonck erfahren.
Natürlich ist es richtig, wenn sich die Stadt Kalkar die Frage stellt, ob die (teilweise maroden) Feuerwehrgerätehäuser in allen Ortsteilen auch in Zukunft noch gebraucht werden.
Eine Antwort sollte die Stadt aber im Dialog zusammen mit den betroffenen Löschgruppen finden. Das kann doch nicht so schwer sein…





