Norbert van de Sand                       Bürgerbrief Nr. 14                              Dezember 2007

- Mitglied im Rat der Stadt Kalkar -                                                                                      (   2732

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

                                              Es gibt im Jahresrückblick sehr positive Erfolge zu melden:

 

Im März erhielt unsere Löschgruppe ein neues Feuerwehrfahrzeug (130.000 €). Damit ist unsere Feuerwehr langfristig für einen optimalen Brandschutz gut ausgerüstet.
Herzlichen Dank an alle Feuerwehrkameraden für ihren ehrenamtlichen Einsatz!

Hauptdiskussionsthema in den letzten Wochen in Hönnepel war:

 Was wird aus unserem Gemeindezentrum?
Folgenden Hoffnung machenden Sachstandsbericht kann ich hierzu geben:
Am 12. September 2007 hatte ich alle Vereinsvorsitzenden, Kirchenvorstand und den Bürgermeister eingeladen. Als Folge des Verkaufs des städt. Gebäudeteils (ehem. Druckerei) wurden 2 Modelle vorgestellt: 1. Ausbau des Kellers mit mindestens 10-jähriger Nutzung, wobei die Materialkosten durch die Stadt gestellt werden. 2. Ausbau und Renovierung des vorhandenen Gemeindezentrums zur Senkung der Energiekosten und zur Optimierung der Nutzung. Alle Vereinsvorsitzenden haben sich für das Modell 2 (Gemeindezentrum) ausgesprochen.
Nach intensiven Verhandlungen hat sich die Stadt Kalkar bereit erklärt, einen Investitionszuschuss von 25.000 für die Erneuerung der Heizungsanlage und der Dacheindeckung zu geben, wenn die Kirche durch Eintrag ins Grundbuch sicherstellt, dass das Gemeindezentrum für mindestens weitere 10 Jahre für die Bürger Hönnepels offen steht.
Nach der Versammlung im September wurde eine Arbeitsgruppe aus Vereinen, Kirchenvorstand und Ortsvertreter gebildet, mit dem Ziel, die gesamten Investitionskosten (einschl. Isolierungsmaßnahmen und Türen- u. Fenstererneuerung, etc. ) zu erfassen und hierzu ein Finanzierungskonzept einschließlich der jährlichen Betriebskosten zu erstellen.
Das Ergebnis: Neben dem hohen Zuschuss der Stadt sind weitere Zuschüsse seitens der Kirche, aber vor allem Eigenleistung und –initiative der Vereine/Bürger zur Finanzierung des Gesamtpaketes notwendig, wobei uns auch Sponsoren behilflich sein wollen. Dieses von uns erstellte Baukonzept wurde vom Vertreter des Bistums am 6. Dezember 2007 anerkennend positiv bewertet und zur Finanzierungsabteilung weitergeleitet.
Wir hoffen nun alle mit (vorsichtigem) Optimismus, dass das Bistum Münster dieses Finanzierungskonzept bewilligt und die Voraussetzungen geschaffen werden, unser Vorhaben zu realisieren.
Sobald das O.K. von Münster vorliegt, werden alle Hönnepeler zu einer Bürgerversammlung eingeladen, auf der ein Handlungskonzept zum weiteren Vorgehen vorgelegt wird.

Ich danke in diesem Zusammenhang allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die sich bis jetzt so engagiert für den Erhalt des Gemeindezentrums eingesetzt haben. Dieser Begeisterungsfunke sollte auf alle Einwohner unseres Dorfes überspringen und uns zu tatkräftigen Einsatz für unser Gemeindezentrum animieren.
                                                     Hönnepel stirbt, wenn unser Gemeindezentrum stirbt!   Wir sollten aber nicht pessimistisch, sondern optimistisch in die Zukunft blicken, da wir Vieles zum guten Gelingen selbst in der Hand haben.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2008, das für die Zukunft unseres Dorfes von entscheidender Bedeutung sein kann!

Ihr Ortsvertreter

                               Norbert van de Sand

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